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Zelt aufbauen bei Wind und Regen: 9 Tipps aus der Praxis

Zelt aufbauen bei Wind und Regen: 9 Tipps aus der Praxis

Wer einmal nachts um drei im Sturm die Zeltstangen festgehalten hat, weiß, wie viel ein guter Aufbau ausmacht. Auf Touren in Norwegen und Schottland haben wir viel ausprobiert und manches auf die harte Tour gelernt.

Hier sind die neun Tipps, die sich bei uns bewährt haben, vom Lagerplatz bis zur letzten Abspannleine.

Der richtige Platz

  1. Suche einen leicht erhöhten Platz, damit sich bei Regen kein Wasser unter dem Zelt sammelt.
  2. Nutze natürlichen Windschutz wie Felsblöcke oder Büsche, aber nicht direkt unter Bäumen.
  3. Prüfe den Untergrund auf Steine und Wurzeln, bevor du die Unterlegplane ausbreitest.

Aufbau und Ausrichtung

  1. Richte Tunnelzelte mit dem schmalen Ende in den Wind aus.
  2. Befestige bei Wind zuerst die Luvseite mit zwei Heringen.
  3. Stecke die Stangen ein, bevor du das Zelt aufrichtest, und halte es dabei immer fest.

Abspannen und Nachspannen

  1. Spanne alle Sturmleinen ab, auch wenn es gerade windstill ist.
  2. Setze Heringe im 45-Grad-Winkel vom Zelt weg.
  3. Spanne das Zelt nach dem ersten Regen nach, weil sich das Gewebe dehnt.

Nach der Tour solltest du das Zelt zu Hause vollständig trocknen lassen, bevor du es einlagerst. Wie du die Imprägnierung auffrischst, erklären wir im Artikel Zelt imprägnieren.

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